"Wie hilft man Flüchtlingen?", fragten sich sicherlich einige von euch mit der Absicht den Flüchtlingen aus der Ukraine mit Wort und Tat zur Seite zu stehen und Solidarität zu zeigen.

Vom Montag, den 14.03.2022 bis zum Mittwoch, den 16.03.2022 sammelten deshalb die Schüler des Gymnasiums Hohenbaden kräftig Lebensmittelspenden für die Tafelaktion, um sie dann den Flüchtlingen aus der Ukraine zugute kommen zu lassen.

Milch, Getränke, Nudeln, aber auch Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Zahnpasta oder Duschgel, alles Haltbare kam in die grünen Kisten der Tafel, die nun zum Weitertransport bereitstehen. Kaum zu glauben, was man jeden Tag benutzt. Erst in der Not zeigt sich, was wichtig ist.

Wer sich noch anders einbringen möchte, zum Beispiel mit Geld- oder Medikamentenspenden, informiert sich unter: https://www.baden-baden.de/stadtportrait/aktuelles/themen/ukrainehilfe/.

Daniil Venzel, Klasse 9b

Die Klasse 6a ging am Donnerstag, den 10.03.2022 ins Frieder-Burda Museum, um sich die neue Ausstellung „Wert und Wandel der Korallen“ von Magret und Christine Wertheim anzusehen. In  einer Führung durch die einzelnen Räume und bekamen die Schüler*innen die Ausstellungsstücke erklärt.

Die beiden in Australien geborenen und in Kalifornien lebenden Künstlerschwestern fanden sich nicht mit dem klimabedingten Aussterben der Korallen ab, sondern starteten ein Projekt, in dem gehäkelte Korallen ausgestellt werden.
Schon in 2019 auf der Biennale in Venedig wurde ein Riff der beiden Schwestern ausgestellt - das Chrochet Coral Reef - aus dem viele Werke in die Baden-Badener Ausstellung übernommen wurden.

An der Ausstellung beteiligten sich 20.000 Menschen in 50 Städten und Ländern.
Die Korallen werden ausschließlich aus Garn, Videoband, Lametta und anderen Abfällen gehäkelt.
Neben „einzelnen“, kleinen Riffen wird im Obergeschoss das sogenannte Baden-Baden Satellite Reef, eine kaleidoskopische Unterwasserwelt mit über 40.000 Beiträgen von 4.000 Mitwirkenden, ausgestellt.
In diesem Projekt, hat auch viel Mathematik mitgewirkt, damit die aufwändig gehäkelten Korallen nach Korallen aussehen.

Alexander Prost, Klasse 6a

koralle 3

Friedensaktion am Gymnasium Hohenbaden

„Was kann man für den Frieden und gegen den Konflikt in der Ukraine tun?“
Leider können wir nichts an der aktuellen Situation ändern, das einzige was uns bleibt, ist unsere Solidarität mit der Bevölkerung in der Ukraine zu zeigen.
Am Dienstag den 15.03.22 schloss sich das Gymnasium Hohenbaden den weltweiten Protesten gegen den Krieg an.
In der ersten Pause versammelten sich alle Schüler auf der großen Wiese zu dem verbindenden Peace-Zeichen.
Das Gymnasium Hohenbaden, wie auch andere Schulen, beschäftigt sich seit dem Beginn des Konflikt sehr mit dem Krieg und dessen Folgen.

Auf der einen Seite bekunden wir mit diesem Zeichen des Friedens unsere Anteilnahme, auf der anderen Seite spenden wir lebenswichtige Utensilien für Geflüchtete aus der Ukraine.

>> siehe unser Beitag zur Tafelaktion

Enno Wallhorn 
Foto: Jonas Merkel

 

Weitere Schülerarbeiten

 

Unser Zeichen für den Frieden

Jeden Tag erreichen uns diese schlimmen Bilder von den Menschen in der Ukraine, die fliehen müssen und geliebte Menschen verlieren. Daher kamen die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hohenbaden auf die Idee, sich als großes Peace Zeichen aufzustellen. Die Aktion, die von der SMV geplant wurde, fand am 15. März 2022 auf der Wiese vor der Spitalkirche in Baden-Baden statt. Als sich alle nach Klassen geordnet aufgestellt hatten, wurde das Foto mit der Drohne eines Schülers aufgenommen. Während der Aufnahmen stellten sich auch Gäste aus dem gegenüberliegenden Hotel auf ihre Balkone und es war eine Atmosphäre voller Mitgefühl. Neben den Lebensmittelspenden, die das Hoba mit der Tafel für die Ukrainischen Familien, die jetzt in Baden-Baden sind, gemacht hat, dürfen wir nun auch in mehreren Klassen ukrainische Kinder willkommen heißen. Wir hoffen, dass unser Peace etwas bewirkt und es bald wieder Frieden auf der Welt gibt. 

Romy Schmidt, Klsse 6a

 

Verschiedene Eindrücke im Krieg

- Zwei Familien im Vergleich -

Während in Kriegsgebieten Bomben fallen, Menschen verzweifelt versuchen sich und ihre Geliebten in Sicherheit zu bringen und die restliche Welt an der Hoffnung auf Frieden festhält, geben wir Einblick in zwei verschiedene Familiensituationen, die mit unterschiedlichen Sorgen, Hoffnungen, Wünschen und Ängsten zu kämpfen haben. Die erste Familie besteht aus einer dreiköpfigen Familie und deren Verwandten. Drei Familienmitglieder leben in Deutschland - Mutter, Vater, jüngerer Sohn -, ein Familienmitglied in Russland - älterer Sohn mit seiner Familie - und weitere nahe Verwandte in der Ukraine. Seit der Eskalation des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland haben alle Beteiligten viele schlaflose Nächte. Die Verwandten in Deutschland sind dauerhaft in Gedanken bei den Familienangehörigen, die sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite in die Armee eingezogen werden können und somit mit Waffen gegeneinander kämpfen müssten. So sorgt Bruder gegen Bruder oder Sohn gegen Vater für Verwüstung in der Ukraine und Tod auf beiden Seiten. Der Sohn, der in Deutschland lebt, berichtet: "Ich mache mir Sorgen um alle meine Verwandten. In der Ukraine ist teilweise die Lebensmittelversorgung abgebrochen. Von Deutschland aus können wir nicht viel helfen, denn die Möglichkeit, Lebensmittel oder Geld per Post zu schicken, ist nicht vorhanden. Ich wünsche mir, dass alle meine Verwandten den Krieg überleben und nicht den Angriffen oder dem Versorgungsmangel zum Opfer fallen müssen”. “Wenn die humanitären Korridore funktionieren würden, würden wir unsere Verwandten bei uns in Sicherheit aufnehmen”, erklärt die Mutter.

Die andere Familie bestehend aus Mutter, Vater, Sohn und Tochter, lebt in Deutschland. Die Tochter äußert sich ebenfalls: ”In den letzten Tagen und Wochen ist der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, wie auch bei anderen Familien, ein großes Thema. Mit Spenden, der Teilnahme an Demonstrationen und mit Hilfe im Flüchtlingsheim versuchen wir zu helfen. Wir wollen uns wie alle Menschen auf der ganzen Welt solidarisch zeigen. Wir in Deutschland können es uns nicht vorstellen, vor der Entscheidung zu stehen, unsere Liebsten zurückzulassen oder bei ihnen zu bleiben, um gemeinsam Unterschlupf in einem kalten Keller zu finden.” Außerdem erzählt der Sohn: ”Bei uns in die Klassenstufe ist vor zwei Tagen ein Flüchtlingsmädchen angekommen. Wir sind alle sehr schockiert von der Vorstellung, dass sie ihre Verwandten vielleicht nie wieder sieht und ihr Land nie wieder wie früher erleben kann. Sie hat wahrscheinlich einen großen Kulturschock erlitten. Sie muss sich in einem ganz fremden Land, mit einer fremden Sprache und neuer Kultur zurechtfinden. Dies möchte keiner erleben.” 

Doch letzten Endes lässt sich sagen, dass beide Familie wie alle anderen Menschen Frieden wollen.

Nela Schröder und Daniil Venzel

 

Die Autorin Lisa Krusche besuchte die Klasse 6a mit ihrer Neuerscheinung

Am 29.11.2021 besuchte die Autorin Lisa Krusche** die Klasse 6a mit ihrem neuen Buch „DAS UNIVERSUM IST VERDAMMT GROß UND SUPER MYSTISCH“.
Die Schüler*innen konnten das Buch schon vor dem Erscheinungsdatum* sehen und kaufen.
Die Autorin stellte zuerst sich selbst**, dann das Buch* vor.
Sie las drei ca. siebenminütige Teile des Buches vor, dann konnten die Kinder zu dem jeweiligen Teil Fragen beantworten. Für jede richtige Antwort segelte ein Bonbon aus einer großen Tüte zu dem Glücklichen.
Dies wiederholte sich so lange, bis alle Teile gelesen worden waren.
Dann gingen die Sechstklässler bonbonlutschend nach Hause.

von Alexander Probst

* ÜBER DAS BUCH: Das Buch „DAS UNIVERSUM IST VERDAMMT GROß UND SUPER MYSTISCH“ von Lisa Krusche** erschien Am 10.11.2021 im BELZ&Gelberg Verlag
Es handelt von einem Jungen, der seinen Vater verloren hat und mit dem neuen Freund seiner Mutter sehr unglücklich ist. Er entschloss sich, zu schweigen. Da traf er ein Mädchen, das bereit war mit ihm seinen Vater zu suchen. Der Junge geht, immer noch stumm, mit dem Mädchen. Auf der Reise, die quer durch Europa führt, erlebt er viele Abenteuer.

** ÜBER DIE AUTORIN: Lisa Krusche, geboren 1990 in Hildesheim, lebt in Braunschweig. Sie studierte Kunstwissenschaften an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (HBK) und veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, u.a. in »Mindstate Malibu. Kritik ist auch nur eine Form des Eskapismus«. 2019 erhielt sie den Radio Edit Essaypreis. 2020 den Hans-im-Glück-Preis und den Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. »Unsere anarchistischen Herzen« ist Lisa Krusches erster Roman, der auf der Shortlist des 42. aspekte-Literaturpreises steht. 

 

Das Hoba besucht die Tafel

Wie auch in den vergangenen Jahren beteiligt sich das Gymnasium Hohenbaden an der Tafelaktion und besucht im Vorfeld den Tafelladen in Baden-Baden.

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Adresse und Kontakt

Leo-Wohleb-Weg 1
76530 Baden-Baden
Tel.: +49 7221 93-2391
Fax: +49 7221 93-2394
hoba(at)baden-baden.de

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Montag - Freitag: 07.30 - 11.45 Uhr

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dann innerhalb von drei Tagen schriftlich an die Klassenleitung.

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